Wohnüberbauung Ziegelei Areal, Lufingen

Der Aspbach und seine Ufer sind das natürliche räumliche Zentrum der Überbauung. Durchblicke und Aussichten aus den Häusern auf den Bach und auf die Landschaft sind überall offen, für Bewohner und Nachbarn.

Die einzelnen Gebäudegruppen sind so gegliedert, dass die massstäbliche Anbindung zum Dorf gemacht wird. Die Zürcherstrasse begleitet der aus vier Gebäudeteilen bestehende Sichtbacksteinbau. Dieser und die Lärmschutzgebäude schützen die gesamte Überbauung vor Lärmimmissionen.
Die Adressen der Gebäude liegen an den 3 umgebenden Strassen, der Aspstrasse, der Zürcherstrasse und der Aspbachstrasse. Der Schulweg durchquert das Baufeld II dem renaturierten Bach entlang. Dieser Weg dient auch der Haupterschliessung der Häuser auf Baufeld II, eine Fussgängerbrücke überquert den Aspbach.
Die Grundidee des Projekts ist es, durch möglichst kompakte Gebäude grosszügigen zusammenhängenden Grünraum zu erhalten. Der renaturierte Bachraum ist der zentrale Bezug für die Gestaltung der Umgebung: organisch geführte Wege, typische Bäume, die offene Retention. Die Fassadenmaterialien orientieren sich am ortsüblichen Wohnhaus in Putz mit Stall aus Holz, sowie der vergangenen Herstellung der Ziegelproduktion.
Auf den drei Baufeldern entstehen zusammen 191 neue Wohnungen. Besonnung, Aussicht und Privatsphäre sind die Hauptfaktoren für die Wohnungsanordnung. Jede Wohnung hat einen privaten Aussenraum. Die Schrägdächer sind zusammengefügt zu Dachlandschaften. So ordnen sie sich in die dörfliche Silhouette und die hügelige Landschaft ein.

 

AUFGABE: örtliche Bauleitung
AUFTRAGGEBER: Baugenossenschaft Zentralstrasse, Zürich
ARCHITEKT: Harder Haas Partner AG, Eglisau
BAUMANAGEMENT SUBMISSION: Rovera Baumanagement AG, Eglisau
HLS-INGENIEUR: Alco Haustechnik AG, Zürich
ELEKTROINGENIEUR: R+B engineering AG, Brugg
BAUINGENIEUR: Henauer Gugler AG, Zürich
BAUZEIT: Frühling 2018 - Frühling 2023
BAUKOSTEN: CHF 95'000'000 (BKP 1-6)

LINK WEBCAM BAUSTELLE

LINK ZEITUNGSARTIKEL LANDBOTE VOM 13.06.2018

 

 

 

Quelle Bildmaterial: Harder Haas Partner AG und Architron GmbH

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